Krankengymnastik

Rückengymnastik

Immer mehr Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Häufig nimmt die Intensität der Schmerzen so zu, dass die Betroffenen zunehmend an Bewegungseinschränkungen im Alltag leiden. Dabei liegt die Ursache der Rückenschmerzen oft darin, dass der Mensch sich im Alltag nicht rückengerecht verhält, z.B. beim Heben von Lasten oder stundenlanger Schreibtischarbeit ohne sportlichen Ausgleich.
Während der individuellen Therapie, aber auch in der Gruppe werden Informationen und Übungen zur Vorbeugung oder Verminderung von Rückenschmerzen vermittelt.

Bewegungstherapie

Die Bewegungstherapie nutzt die Bewegung des Menschen zur Heilung von und Vorbeugung vor Erkrankungen. Sie wird insbesondere zur Aktivierung und Kräftigung geschwächter Muskulatur,  Schulung von Bewegungsabläufen, Training von eingeschränkten Gelenken und zur Steigerung der allgemeinen Kondition eingesetzt.
Neben der passiven Bewegungstherapie, bei der Physiotherapeut die Bewegungen für den Patienten ausführt, wendet der Physiotherapeut auch die aktive Bewegungstherapie an. Bei der aktiven Bewegungstherapie führt der Patient unter Anleitung des Therapeuten immer selbständiger die Bewegungen aus. Falls notwendig, rät der Physiotherapeut zur Anschaffung von Hilfsmitteln und trainiert mit dem Patienten deren Verwendung.

Beckenbodengymnastik

Mit Hilfe der Beckenbodengymnastik wird die Muskulatur des Beckenbodens trainiert. Bei Frauen wird sie insbesondere nach Schwangerschaften eingesetzt, um den stark beanspruchten und gedehnten Beckenboden wieder zu kräftigen. Beckenbodengymnastik kann durchaus auch vorbeugend sein.
Aufgrund ihres Körperbaus leiden Männer bedeutend seltener unter den Folgen eines zu schwachen Beckenbodens. Allerdings können auch sie davon, z.B. nach einer Prostataoperation oder im Alter, davon profitieren.